Milch im Gras stehend

Warum wird Milch sauer?

Wer schon mal saure Milch in sein Müsli oder Kaffee gekippt hat, der wird diese Erfahrung nicht mehr wiederholen wollen. Bereits der Duft verrät, wie ekelig schlechte Milch ist.




Durch Wärme und lange Lagerung werden Milchsäurebakterien dazu angeregt, Milchzucker (Laktose) abzubauen. Dadurch entsteht Milchsäure, eine Art Stoffwechselprodukt der Bakterien, welche zum sauren Geruch und Geschmack führt.

Oma wusste, was gut ist

Früher wurde übrigens diese Methode genutzt, um Dickmilch herzustellen, die man auch heute noch für Rezepte z. B. für Torten aber auch für Quark und Topfen verwendet. Als es noch keine Kühlschränke gab und Milchsäurebakterien nicht durch die Pasteurisierung abgetötet wurden, stellte man die Milch einfach drei Tage lang auf das Fensterbrett. Voilà! Fertig war die Dickmilch, die auch als Setzmilch, Stockmilch oder Sauermilch bekannt ist.

Wie verhindert man saure Milch?

Wer verständlicherweise auf Nummer sicher gehen möchte, greift am besten zu einem luftdichten Verschluss, berücksichtigt eine kühle Lagerung beispielsweise im Kühlschrank und verstaut die Milch an einem dunklen Ort. Wir empfehlen zudem ein Gefäß aus braunem Glas, um im Falle der Ziegenmilch den Lichtgemack zu verhindern.

Doch was, wenn Milch sauer wurde?

Trinken sollte man pasteurisierte Milch übrigens nicht mehr. Das kann zu Übelkeit und Durchfall führen. Unebehandelte Milch kann dagegen, wie oben beschrieben, nach wie vor konsumiert werden.

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